Die vier jungen Akkordeonisten Artur
Fernandes, Francisco Miguel, Filipe Cal und Filipe Ricardo aus der Nähe von
Porto zählen zu den innovativsten und spannendsten Vertretern zeitgenössischer
Klänge. Musikalisch orientieren sich diese vier Klangzauberer weniger am Fado,
der Nationalmusik Portugals, sondern viel mehr an traditioneller dörflicher
Musik, dem Tango Nuevo, an Klassik und neuer Kammermusik.
Sie waren DIE Entdeckung beim
Wiener Akkordeonfestival 2006, ernteten Standing Ovations beim Womex Showcase
2010 und erobern jetzt die World-Music-Szene mit einem wohl ausgereiften
Konzept: Ruhig und lyrisch wird mit dialogischen Mustern gearbeitet, mit
Mehrstimmigkeiten und meditativen Strukturen. Breite Klangbögen spannen sich
vom tonlosen Fauchen (eines Tieres) bis zum filigranen Zwitschern (von Vögeln).
Aber es wird auch geswingt und gegroovt, dramatischer Donner steht neben
wiegendem Wohlklang. Immer wieder öffnen sich Klangwelten von vibrierender
Emotion und Atmosphäre.

