Er ist der große
Erzähler unter den deutschen Kabarettisten. Seine schrägen Geschichten über die
Aberwitzigkeiten unserer Republik, über Ganzkörperadventskalender, tote
Briefkästen oder die Ikea-Revolution finden eine immer größere Fangemeinde. In
der Laudation zur Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreis würdigten die
Juroren Horst Evers als einen Geschichtenerzähler, „der Menschen und
Gegenstände genau wie Ereignisse mit ins Extrem getriebener kindlicher Naivität
betrachtet. Wie zufällig entdeckt er im Alltäglichen das Phantastische. Mit
seiner grotesken Weltsicht gelingt es ihm immer wieder, die Wirklichkeit
auszutricksen.“
„Wie weiland Ernst Jandl bringt Horst Evers die Sprache zum Tanzen“, schreibt begeistert die Frankfurter Rundschau, und die Süddeutsche Zeitung jubelt: „Einfach klasse. Eins mit Stern! Ein Glücksfall für das Kabarett“. „Seine Geschichten zeichnen sich durch ein besonderes Gespür für den zartfühlenden Humor aus, der voller Phantasie und ausgesprochen leichtfüßig daherkommt...“ so die Bonner Rundschau.
Im Programm Großer Bahnhof geht es nicht um die Bahn, Verspätungen oder umstrittene Bahnhofsbauten... Es geht vielmehr um die großen, die ewigen Fragen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit? Muss ich da mit? Vor allem aber auch: Holt mich wohl jemand ab?
Suchen wir nicht
alle jemanden, der uns wenigstens einmal, und sei es nur für ganz kurz, einen
großen Bahnhof bereitet? Im Herbst 2010 betrat Horst Evers mit diesem vierten
Programm die Bühnen Deutschlands - ein weiteres Highlight nach Horst Evers
erklärt die Welt, Gefühltes Wissen und Schwitzen ist wenn Muskeln
weinen.
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