Unter dem zukunftsfrohen Motto Das überleben wir!
lädt das Institut für vertrauensstörende Maßnahmen zur Jahreshauptversammlung.
Und Heinrich Pachl als managing director legt Rechenschaft ab. Da wird Bilanz
gezogen und Ausblick gehalten und Kassensturz gemacht – und ob dann was für die
Gewinnausschüttung übrig bleibt, muss der Abend zeigen.
Aber die Zuschauer, die mit dem Erwerb der Eintrittskarte Aktionäre wurden, haben ein Recht auf Rendite. Aber immer nur den Finger in die Wunde legen und das Lachen im Hals zum Stecken zu bringen – das reicht nun wirklich nicht mehr. Da müssen klare Alternativen aufgezeigt werden, damit es schlussendlich auch zu Entscheidungen kommen kann.
Geht es darum die Verhältnisse zu ändern? Oder darum zu trainieren, wie man den laufenden Schwachsinn überhaupt noch aushalten kann? Geht es weiterhin darum, die Enttäuschten zu trösten, die Hoffnungslosen hinzuhalten, die Müden zu ermutigen, aber die Wütenden zu ermüden? Oder soll man nicht jetzt endlich mal, aus Frust, Wut und Empörung erneuerbare Energien schaffen? Wollen wir wieder das Primat des Politischen, oder begnügt man sich weiterhin mit politischen Primaten? Da wird kontrovers debattiert, und Pachl muss an vielen Meinungsfronten kämpfen. Duelle zwischen Pointen-Pistole und Kalauer-Kanone sind angesagt, dass die Fetzen fliegen.
Aber es gilt weiterhin die Devise: Wer will, der kann, und wer nicht kann, der will nicht, und wer nicht will, der kann uns mal, aber das kann nun wirklich keiner wollen. So dass sich der Eintritt mit Vergnügen und Lachen verzinst. Also: Das überleben wir!
Deutscher Kleinkunstpreis | Adolf Grimme Preis | Deutscher Kabarett Preis
Aber die Zuschauer, die mit dem Erwerb der Eintrittskarte Aktionäre wurden, haben ein Recht auf Rendite. Aber immer nur den Finger in die Wunde legen und das Lachen im Hals zum Stecken zu bringen – das reicht nun wirklich nicht mehr. Da müssen klare Alternativen aufgezeigt werden, damit es schlussendlich auch zu Entscheidungen kommen kann.
Geht es darum die Verhältnisse zu ändern? Oder darum zu trainieren, wie man den laufenden Schwachsinn überhaupt noch aushalten kann? Geht es weiterhin darum, die Enttäuschten zu trösten, die Hoffnungslosen hinzuhalten, die Müden zu ermutigen, aber die Wütenden zu ermüden? Oder soll man nicht jetzt endlich mal, aus Frust, Wut und Empörung erneuerbare Energien schaffen? Wollen wir wieder das Primat des Politischen, oder begnügt man sich weiterhin mit politischen Primaten? Da wird kontrovers debattiert, und Pachl muss an vielen Meinungsfronten kämpfen. Duelle zwischen Pointen-Pistole und Kalauer-Kanone sind angesagt, dass die Fetzen fliegen.
Aber es gilt weiterhin die Devise: Wer will, der kann, und wer nicht kann, der will nicht, und wer nicht will, der kann uns mal, aber das kann nun wirklich keiner wollen. So dass sich der Eintritt mit Vergnügen und Lachen verzinst. Also: Das überleben wir!
Deutscher Kleinkunstpreis | Adolf Grimme Preis | Deutscher Kabarett Preis

